Dank SteamPlay konnte ich Prey nun auch unter Linux Spielen. Mit mehr als 30 Stunden im Hauptspiel kann ich wohl sagen das es, mit Einschränkungen spielbar ist. Prey wird nicht in der von Valve geführten Whitelist aufgeführt. Somit sind Fehler im Spiel zu erwarten.
Das Spiel habe ich in der Auflösung 1980×1280, sowie mit den Details ,Schattenqualität und Textur auf der höchsten Stufe gespielt.

Die Einschränkungen die ich im Laufe des Spielens erfahren habe, äussern sich in Frame -drops. Diese haben sich auch mit den Updates von Proton nicht verbessert. Was aber
nicht dramatisch war da diese nur spartanisch auftraten.
Soweit ich es beobachten konnte, passierte es in Großen Gebieten, aber auch nicht in jedem. Zum Beispiel gibt es einen Einbruch in der Talos Lobby, während im Aboretum und dem Shuttle Hangar minimale bis keine gab.
Da es mich aber nicht gross störte habe ich auch nicht versucht mit den Einstellungen eine Verbesserung zu erreichen. Spielen des Spieles steht bei mir höher im Kurs als mit den Einstellungen zu hantieren.

Die zweite Sache was mir aufgefallen ist, ist das Fehlen von Texturen. Diese kann das Hacking Minispiel etwas anstrengend machen, was dazu führte das ich diese Fähigkeit nicht weiter ausgebaut habe.

Hier mal ein Beispiel wie das in Prey dann aussieht:


Hier fehlt die Munitionsanzeige an der Waffe, sowie eine Flamme am Ende des Flurs.
Auch sieht man nicht welche Taste zu drücken ist um mit einem Objekt zu agieren.
Letzteres ist in der Spielwelt nicht dramatisch. Beim Hacken wird es zum Problem wenn man nicht weis welche von 4 Tasten zu drücken ist. Der Fehler tritt aber auch nicht immer im Minispiel auf.

Und so sieht es aus wenn die Texturen dann Angezeigt werden:


Trotz dieser Nachteile hat mir das nochmalige durchspielen viel Spass gemacht. Die Grafik ist besser als auf der PS4Pro sowie die Steuerung mit Maus und Tastatur ist um Welten angenehmer in einem FPS als mit einem Controller.

Dodger